von fans für fansvon Fans für Fans des 1.FC Magdeburg

 
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Braugold-Fan
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Re: Grundsatzdiskussionen

20.02.2013, 18:56

So lange auf solchen Kongressen die Blinden von der Farbe reden, werden wir mit derartigen Meldungen weiterhin leben müssen. Aber auch die Generation der Emailausdrucker wird irgendwann aussterben.

Ganz am Rande: Da hier™ grad mal wieder die GdP gegen Namensschildchen protestiert, könnte man doch mal argumentieren, dass jeder, der die Uniform anzieht, den privaten Bereich verlässt. Ich fordere nicht nur Namenschilder, sondern auch eine komplette Dokumentation aller Einsätze und Tätigkeiten. Wär das nix, liebe GdP?


 
Jörn
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Re: Grundsatzdiskussionen

21.02.2013, 08:45

Braugold-Fan hat geschrieben:
So lange auf solchen Kongressen die Blinden von der Farbe reden, werden wir mit derartigen Meldungen weiterhin leben müssen. Aber auch die Generation der Emailausdrucker wird irgendwann aussterben.

Ganz am Rande: Da hier™ grad mal wieder die GdP gegen Namensschildchen protestiert, könnte man doch mal argumentieren, dass jeder, der die Uniform anzieht, den privaten Bereich verlässt. Ich fordere nicht nur Namenschilder, sondern auch eine komplette Dokumentation aller Einsätze und Tätigkeiten. Wär das nix, liebe GdP?


das ist schlimmer. die verwehren sich gegen eine kennzeichnungspflicht (also z.b. durch nummern)


 
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DAMIEN
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Re: Grundsatzdiskussionen

10.04.2013, 18:31

In vier Schritten zur Unsterblichkeit.
http://2045.com

Ich seh da durchaus ein Für, aber auch ne Menge Wider.
Aber reizvoll, durchaus... :D


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madcynic
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 18:01

Kille hat geschrieben:
madcynic hat geschrieben:
Naja, Kille, der Begriff Staatsamateur ist dir sicher nicht unbekannt ..."
Selbst dieses Wort beinhaltet den Begriff Amateur
Es hieß auch demokratische Republik...
Aber ja, es gab keine Profisportler im heutigen Sinn in der DDR.


Yawn. 4-4-1-1, 4-3-2-1, 4-3-3, 4-1-4-1, 4-2-3-1, 3-5-2, 4-2-1-3.
Can’t we just knock it up to the big bloke and get the little bloke to bang it in?
 
Kille
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 18:21

...
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Aerolith
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 18:39

möh!
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 19:03

...
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Faxe
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 20:43

Naja, jetzt können wir damit angeben, dass wir als "Amateurmannschaft" den Europapokal gewonnen haben. :lol:


25 Jahre Europas Spitze - 25 Jahre Amateurfussball
!!Zurück im Profifussball - 50 Jahre 1.FC Magdeburg!!

Halle ist nur ein ganz kleines Licht in Sachsen-Anhalt und wir werden es endgültig auspusten.
 
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Blausiegel
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 21:06

...
Zuletzt geändert von Blausiegel am 01.08.2013, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.


 
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Re: Die Presse und der FCM 2012 / 2013 Teil IV

01.08.2013, 21:45

möh!


 
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Re: Grundsatzdiskussionen

02.08.2013, 08:17

wobei ich mich noch an eine sportsendung von ende der 80er erinnern kann, in der zur neuen saison lauthals verkündet wurde, dass in der DDR-oberliga nunmehr keine Amateure mehr spielen, um dann die wunderliche einteilung vorzunehmen. es gibt 3 arten von sportlern, amateuer, nicht-amateuere und profis. und ab sofort würde die DDR-oberliga in die 2. kategorie fallen.


 
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DAMIEN
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Re: Grundsatzdiskussionen

14.10.2013, 19:48

Sehr guter Artikel über die Finanzierung der Kirche, ausgerechnet in der Süddeutschen...

...Der Kirchenkritiker Carsten Frerk hat 2010 mit seinem "Violettbuch Kirchenfinanzen" für Aufsehen gesorgt. In der Publikation berechnet Frerk, dass der Staat über direkte und indirekte Leistungen die katholische und evangelische Kirche mit jährlich knapp 20 Milliarden Euro unterstützt. Die etwa 45 Milliarden Euro für Caritas und Diakonie sind darin nicht enthalten...


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Re: Grundsatzdiskussionen

23.06.2015, 23:38

Entnahme von Essen aus Mülltonnen

Ein "Lebensmittelretter" steht vor Gericht
23.06.2015 10:23 Uhr

Ein Rentner musste sich vor dem Amtsgericht Halberstadt verantworten.
Sein Vergehen: Aus einer Kaufland-Mülltonne hatte er eine Fischdose und
etwas Schokolade geholt. Im Prozess ging es vor allem um Recht und
Gerechtigkeit...


Hier gehts auf http://www.volksstimme.de weiter...


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fcmtommi

Re: Grundsatzdiskussionen

24.06.2015, 00:43

mit so einem mist beschäftigen sich deutsche gerichte-nicht zu fassen! :roll:


 
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24.06.2015, 06:16

Echt kein Fall für Gerichte,ABER:
(Theorie/Spekulation) hätte sich der gute Mann z.B. daran vergiftet,hätte das Unternehmen nen Prozess am Hals.


Howgh!
 
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24.06.2015, 06:34

Nun ob es allein um die Fischkonserve geht würde ich fast bezweifeln Achtung Spekulation: in der Regel stehen die Mülltonnen in einem abgeschlossenen bzw nicht frei zugänglichen Bereich stehen. Wäre er zur nächsten Tafel gegangen gäbe es mit Sicherheit keine Gerichtsverhandlung. Allerding wenn man vom Wert der Ware ausgeht ... :-(


06.05.1972 45.000 Zuschauer im Ernst-Grube-Stadion gg Sachsenring Zwickau ich war erstmalig dabei !
 
Aerolith
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Re: Grundsatzdiskussionen

26.06.2015, 20:25

DAMIEN hat geschrieben:
Sehr guter Artikel über die Finanzierung der Kirche, ausgerechnet in der Süddeutschen...

...Der Kirchenkritiker Carsten Frerk hat 2010 mit seinem "Violettbuch Kirchenfinanzen" für Aufsehen gesorgt. In der Publikation berechnet Frerk, dass der Staat über direkte und indirekte Leistungen die katholische und evangelische Kirche mit jährlich knapp 20 Milliarden Euro unterstützt. Die etwa 45 Milliarden Euro für Caritas und Diakonie sind darin nicht enthalten...


das muß der staat auch tun. im gegensatz zu anderen ländern gibt es bei uns keine trennung von staat und kirche. das hat historische und mentale gründe, die ich jetzt nicht ausführen werde. 1803 gab es unter napoleon einen versuch - wie in frankreich -, staat und kirche zu trennen. es nannte sich reichsdeputationshauptschluß. darin wurde (was die regelungen mit dem kirchenbesitz betraf) die kirche enteignet und ihr im gegenzug zugesichert, daß der staat fortan die besoldung (grundversorgung) der kirchenleute übernimmt. (napoleon beklam dadurch viel land und besitz in seine hände, womit er seine armeen ausstatten konnte; die kirche übergab damit eine wichtige säule, die bezahlung ihrer leute, dem staat, konnte sich aber sicher sein, daß ihr wieder neuer besitz zufließen würde. eine win-win-situation für napoleon und die krchen) - dummerweise (für den staat als unternehmer) haben in den letzten zweihundert jahren viele alleinstehende mütterchen (die vor allem) der kirche ihr hab und gut hinterlassen, so daß die kirche inzwischen wieder zum größten grundeigentümer in deutschland geworden ist. zugleich aber haben sowohl die verfassung von 1867 als auch die von 1919 und 1949 (weiß jetzt gar nicht, wann das grundgesetz verabschiedet worden ist) den RDHS nicht angetastet, also die besoldung der kirchendiener weitgehend übernommen. wenn man das jetzt trennen würde, gäbe es ein heilloses tohowabohu. allein in magdeburg gehörte seinerzeit der ulrichskirche das halbe stadtfeld, zudem umfänglicher grundbesitz in rothensee und etlichen gebieten außerhalb magdeburgs. das könnte ein rechtsnachfolger einklagen, wenn man denn die STRIKTE trennung von staat und kirche denn durchführen würde. und da es sich hier um milliarden handelt, würden sich kläger sicherlich finden... der dom steht auf reichsgebiet (betrachtet man die BRD als rechtsnachfolger des reiches, hat die BRD demnach auch sämtliche pflichten übernommen), das karstadt auf kirchengebiet (im grunde müßte also... macht sie aber nicht), um nur zwei weitere interessante beispiele zu nennen, die für viel sprengstoff sorgen würden. ich schätze, daß es in allen reichsdeutschen städten genauso aussieht. also beläßt man alles so, wie es ist: der staat zahlt die kirchenangestellten, zum ausgleich dafür bleibt alles so, wie es ist - und jedem ist gedient.
um mal die zahlenverhältnisse zu erklären: 20 milliarden sind da ein pups. vorsichtig geschätzt besitzt die kirche inzwischen immobilien im wert von 2 Billionen. allein hier. in rom soll jedes vierte haus im besitz des vatikans sein. ja, sie dauern mich mit ihrer armut.


 
fcmtommi

Re: Grundsatzdiskussionen

26.06.2015, 20:37

man hat nicht umsonst schon immer gesagt-die kirche ist ein staat im staate ;)


 
Wirbel

Re: Maik Franz

23.03.2020, 12:04

Criewener hat geschrieben:
Wirbel das mag schon sein, trifft aber nur auf wirtschaftliche Krisen zu, glaube aber nicht auf gesamtgesellschaftliche. Dein Vergleich daher für mich völlig unangebracht, weil auch überhaupt nicht kalkulierbar.

Also grundsätzlich war meine Aussage auch eher ironisch gemeint, aber letztendlich trifft sie auf JEDE Krise zu! Wann hast Du zuletzt auf den DAX geschaut? Auf den Benzinpreis an der Tanke? Auf den Kurs von Gold, Silber und anderen Rohstoffen? Auf den Kurs von Kryptowährungen? Oder hast Dich mit einem Immobilienmakler über die aktuelle Situation unterhalten? ALLE Kurs stürzen grad ins Bodenlose. Die meisten davon werden irgendwann genau so heftig wieder steigen. Wer wird dann wohl zu den Gewinnern zählen? Die, die jetzt alles verkauft haben, um Papiergeld anzuhäufen? Oder die, die in der Talsohle ihr ganzes Geld wieder reinvestieren und auf das nächste Allzeithoch warten?  8-)
 In einer Krise gibt es immer die, die vorbereitet sind und davon profitieren, weil sie schon im Vorfeld ein seriöses Risikomanagement betreiben und Liquiditätsreserven haben und selbst für "völlig unrealistische" Szenarien Notfallpläne haben. Und dann gibt es immer die, die solche Szenarien als "Verschwörungstheorien" abtun und eine Unmenge Zeit investieren, um "Beweisketten" zu konstruieren, warum solche Fälle niemals eintreffen.
Also die einen investieren Menge X Zeit konstruktiv in Krisenmanagement, die anderen investieren die gleiche Zeit destruktiv, um Beweisketten zu konstruieren, die keinerlei Zweck erfüllen (außer die eigene Ignoranz und Dummheit zu kaschieren).
Wie sagte Peter Ustinov mal so schön?  8-)
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch völlig unmöglich."


Grundsätzlich sollte jeder Mensch und erst recht jedes Unternehmen über Liquiditätsreserven verfügen, um mind. 6 Monate ohne aktive Einkünfte überleben zu können! Wenn ich jetzt schon nach 2-3 Wochen die ersten Vereine um ihre Existenz jammern höre, dann weiß ich, daß die aktuelle Krise viele Vereine auslöschen wird, die in der Vergangenheit unseriös gewirtschaftet und über ihre Verhältnisse gelebt haben!
Wenn der Club jetzt 3,3 Mille aufm Konto hat und einen Etat von 10,6 Mille dann kann sich jeder selber ausrechnen, daß wir mindestens 3 Monate überleben können sollten  :|
Aber da durch die Saisonaussetzung ja auch ein paar Ausgaben nicht anfallen, könnte sich das uU auf 4-6 Monate erhöhen.
BWG Wirbel


 
Criewener
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Re: Maik Franz

23.03.2020, 17:36

Wirbel dein Statement bestätigt doch nur das was ich geschrieben habe. Alles was du so aufführst sind wirtschaftliche Dinge. Hier und heute geht es aber auch um medizinische, soziale eben für eine funktionierende Gesellschaft notwendigen Aspekte, die man nicht vorher sehen kann. Diese Dinge treffen dann alle und eine Vorbereitung bzw. allgemeine Absicherung ist fast unmöglich.


 
Wirbel

Grundsatzdiskussionen

24.03.2020, 10:37

Criewener hat geschrieben:
Wirbel dein Statement bestätigt doch nur das was ich geschrieben habe. Alles was du so aufführst sind wirtschaftliche Dinge. Hier und heute geht es aber auch um medizinische, soziale eben für eine funktionierende Gesellschaft notwendigen Aspekte, die man nicht vorher sehen kann. Diese Dinge treffen dann alle und eine Vorbereitung bzw. allgemeine Absicherung ist fast unmöglich.

Medizin ist heute keine Wissenschaft mehr, sondern ein Geschäft (ebenso wie Fußball heute auch kein Sport mehr ist, sondern Geschäft), das weltweit über 1 Billion Euro jährlich umsetzt! Und auch unser Sozialsystem ist heute ein Geschäft, da ja quasi das gesamte Paket privatisiert wurde. Damit sind alle medizinischen und sozialen Probleme auch wirtschaftliche Probleme. Und da jedes Problem auch eine Chance birgt (so denken Kapitalisten!), ergeben sich damit auch immer wirtschaftliche Gelegenheiten, also Chancen auf Profite.
Du glaubst, daß man diese Probleme nicht vorhersagen kann? Du kannst das vielleicht nicht, aber "die" können das schon, weil sie diese Probleme ja selber steuern, wenn nicht gar erschaffen. (was glaubst Du eigentlich, was so ein Pharmakonzern mit Impfstoffen für Gewinne erwirtschaftet?)
Wenn Du nicht absehen kannst, daß sich die Börsenkurse, die sich aktuell auf einer historischen Talfahrt befinden, irgendwann auch wieder erholen werden, wenn die Krise vorbei ist, dann ist das völlig okay. Aber deshalb darauf zu schließen, daß niemand das kann, ist ein fataler Irrtum! Glaub mir: jeder einigermaßen erfahrene Kapitalist weiß das und wird das dementsprechend für seinen (monetären) Vorteil zu nutzen wissen.
Von einer "allgemeinen" Absicherung habe ich auch nie gesprochen (eigentlich hatte ich nur eine zynische Bemerkung gemacht :D), daran ist ja auch niemand interessiert, aber eine "individuelle Absicherung" - also eine Absicherung jedes Einzelnen - ist sehr wohl möglich. Durch jeden Einzelnen selbst. Denn jeder entscheidet für sich selber, ob er seine Vermögenswerte jetzt billig verkauft (also reale Werte in wertloses Papier - seien es nun Banknoten oder Klopapier :D - umtauscht) oder die Vermögenswerte anderer Menschen billig einkauft. Für diese Entscheidung, die jeder Einzelne für sich selber trifft, kann man niemand anderen verantwortlich machen: keine Regierung, keine Politiker, keine Banken, keine Arbeitgeber, keine Ökonomen oder Betriebswirte, sondern nur sich selber. Die trifft jeder für sich alleine, nämlich ob er zu den Gewinnern oder den Verlierern der Krise gehören will.


 
Mike
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Grundsatzdiskussionen

24.03.2020, 10:53

Gebe Wirbel recht. Heute dreht sich doch alles ums Geld. Als Mitglied bezahlen wir für die Entsorgung des Mülls an die entsprechenden Firmen.
Die Schule bekommt Geld... die Vereine bekommen Geld. Egal,ob, EV, GmbH oder AG. Alle sind irgendwo KG's
Geld generieren und dieses Ausgeben, manche wie der FCM sammeln auch Geld.
Alle Börsen büßen gerade ein, ein Grund jetzt in die Richtigen Firmen zu Investieren, also ihre Aktien kaufen. Glücklich wer in die eine chinesische Firma zeitig investiert hat. Nach der Info im April mit Test am Menschen zu beginnen, sind deren Aktienwerte um 17 % gestiegen. Ein Grund vielleicht jetzt die Aktie zu verkaufen, sofern die vorher Niedriger lag.

Alles nur Kommerz, geldschinderei und wir alle zahlen dafür.


 
Wirbel

Re: Grundsatzdiskussionen

24.03.2020, 14:46

Mike hat geschrieben:
Alle Börsen büßen gerade ein, ein Grund jetzt in die Richtigen Firmen zu Investieren, also ihre Aktien kaufen.

Ach, die Profis machen das ganz anders. Die haben zuerst durch Leerverkäufe oder Wetten aus den abstürzenden Kursen Millionengewinne generiert, die sie in der Talsohle wieder in Aktien investieren. Die kassieren also quasi doppelt ab 8-)
Und immer dran denken: nichts auf der Welt passiert zufällig!


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Re: Grundsatzdiskussionen

25.03.2020, 19:46

Die ersten 5 Minuten gehts um Corona (wir machen im Februar noch Karneval....), dann gehts um unsere Knete.
Dirk Müller (Mr. Dax):
https://www.youtube.com/watch?v=I0KXWKheQkY


"Über den Wolken scheint immer die Sonne!", Paul F. Davis
 
bluesky
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Re: Grundsatzdiskussionen

25.03.2020, 21:22

Scheiße, ich werde ihn wenigen Wochen meine ganzen Goldbarren und Bitcoins nicht mehr los... Die ersten zehn, fünfzehn Minuten fand ich durchaus lohnens- und hörenswert, aber an der Stelle musste ich dann leider raus.


 
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Re: Grundsatzdiskussionen

26.03.2020, 14:02

bluesky hat geschrieben:
Scheiße, ich werde ihn wenigen Wochen meine ganzen Goldbarren und Bitcoins nicht mehr los... Die ersten zehn, fünfzehn Minuten fand ich durchaus lohnens- und hörenswert, aber an der Stelle musste ich dann leider raus.

Das ihr immer gleich raus sein müsst, werde ich wohl nie verstehen. Begründet doch mal eure Meinung, mehr macht doch der Typ auch nicht.
Und: ich bin überhaupt nicht mit ihm und seinem Handeln einverstanden. :o Ich halte die Börsen für unmenschlich und halte sie für Abzocke. Preise für Lebensmittel, Wasser ect. werden festgelegt, arme Länder können sich nichts mehr leisten. Mehr Verachtung an der Börse geht nicht.
Aber es ist eine Meinung, nicht mehr und nicht weniger. So wie meine auch. Ob sie richtig ist, ist auch immer fraglich.


"Über den Wolken scheint immer die Sonne!", Paul F. Davis
 
 
Wirbel

Grundsatzdiskussionen

27.03.2020, 10:41

rogermilla hat geschrieben:
Baue ich nen Haus, nehme einen Kredit dafür bei der Bank auf ist alles gut, solange nicht Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, Scheidung, Zinsänderungen kommen.

Das ist auch nicht eindeutig. Ich will das mal verdeutlichen:
Nehme ich eine Viertelmillion Kredit auf, um ein Haus zu bauen, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
1. ich vermiete das Haus und generiere daraus Mieteinnahmen (die im Normalfall höher als die Kosten sind), dann ist das Haus ein Vermögenswert, weil es Einkommen (aus den Mieteinnahmen) und Vermögen (durch die Wertsteigerung) generiert.
2. ich wohne selber in dem Haus und bezahle den Kredit von meinem Einkommen ab, dann ist das Haus eine Verbindlichkeit, weil es Ausgaben generiert und mein Vermögen (konkret: meine Bonität) reduziert.
Im ersteren Fall wäre der Kredit "gute Schulden", weil ich mir praktisch billig Geld geliehen habe, um es "teuer" zu investieren, damit mir meine Schulden Gewinne einbringen.
Im zweiten Fall wäre der Kredit "schlechte Schulden", weil er Kosten verursacht, die ich Monat für Monat abarbeiten muß. Mein Leben lang, wenn ich nicht nebenher Vermögen generiere, mit dem ich den Kredit irgendwann mal ablösen kann.
Und Konsumschulden aufzunehmen ist nie gut  8-)
BWG Wirbel


 
Mike
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Grundsatzdiskussionen

27.03.2020, 13:36

Ich nehm ein Kredit auf und investiere ihn ins Haus, das ich nach Baumaßnahmen, den Kredit notfalls mit dem Haus Tilgen kann. Sehe ich als dritte Möglichkeit.


 
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nisto
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Re: Wünsche, Ziele und Saisonverlauf 2019/20 in der 3. Liga

28.03.2020, 14:11

Negative Kapital - tolle Wortschöpfung
Naja, hört sich schöner an und verschönert den eigentlichen Fakt - Miese.


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