von fans für fansvon Fans für Fans des 1.FC Magdeburg

 
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Oliver
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 09:08

Aber es heißt doch " Döner macht schöner " [emoji6]
Ansonsten sind die Türken ein sehr gastfreundliches Land ich habe früher da sehr gern Urlaub gemacht. Leider hat Erdogan mit seiner Politik das alles zum einstürzen gebracht. Solange der Erdogan an der Macht ist verlege ich meinen Urlaub lieber ins Inland.


06.05.1972 45.000 Zuschauer im Ernst-Grube-Stadion gg Sachsenring Zwickau ich war erstmalig dabei !
 
bluesky
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 09:21

"Ausland" ist aber nicht nur die Türkei.


 
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Oliver
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Re: RE: Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 11:00

bluesky hat geschrieben:
"Ausland" ist aber nicht nur die Türkei.

Wo kann man denn noch hin?


06.05.1972 45.000 Zuschauer im Ernst-Grube-Stadion gg Sachsenring Zwickau ich war erstmalig dabei !
 
Stefanie
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 11:53

Braugold-Fan hat geschrieben:
Du kannst auch keine Politik, Dete... Einfach hier nicht mitlesen und allen ist geholfen... :mrgreen:

:clap:


 
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BART
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 13:01

Magdeburg56 hat geschrieben:
Braugold-Fan hat geschrieben:
Du kannst auch keine Politik, Dete... Einfach hier nicht mitlesen und allen ist geholfen... :mrgreen:

... :mrgreen: meine Politik wäre um einiges anders hier im Land  :wave:
Das hätte schon damit begonnen, das ich dem Türken nicht in den Arsch gekrochen wäre :!:

der Rio hat damals gesungen: "im fernsehen gibt es nur noch ein Programm, Robert Lembke 24 Stunden lang.", bei dir wäre dass dann wohl Dschungelcamp und all der Mist von RTL. Oder?


 
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Magdeburg56
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 13:51

Stefanie hat geschrieben:
Braugold-Fan hat geschrieben:
Du kannst auch keine Politik, Dete... Einfach hier nicht mitlesen und allen ist geholfen... :mrgreen:

:clap:

...ich weis gar nicht warum eine Stefanie hier Beifall klatscht. Der unterschied zwischen Braugold und mir ist, Braugold redet alles nur aus seiner Theorie Politiksicht, ich habe aber nach der Wende aktive Politik gemacht. Trotzdem lese ich hier lieber als mich zu einigen Sachen zu äußern  :wave:


 
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 13:53

BART hat geschrieben:
Magdeburg56 hat geschrieben:
Braugold-Fan hat geschrieben:
Du kannst auch keine Politik, Dete... Einfach hier nicht mitlesen und allen ist geholfen... :mrgreen:

... :mrgreen: meine Politik wäre um einiges anders hier im Land  :wave:
Das hätte schon damit begonnen, das ich dem Türken nicht in den Arsch gekrochen wäre :!:

der Rio hat damals gesungen: "im fernsehen gibt es nur noch ein Programm, Robert Lembke 24 Stunden lang.", bei dir wäre dass dann wohl Dschungelcamp und all der Mist von RTL. Oder?

...wenn man von nichts eine Ahnung hat, sollte man seinen Bart halten statt dummzuschwätzen :mrgreen:


 
Stefanie
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 15:01

Magdeburg56 hat geschrieben:
...ich weis gar nicht warum eine Stefanie hier Beifall klatscht. Der unterschied zwischen Braugold und mir ist, Braugold redet alles nur aus seiner Theorie Politiksicht, ich habe aber nach der Wende aktive Politik gemacht. Trotzdem lese ich hier lieber als mich zu einigen Sachen zu äußern  :wave:

Zitat von Ernst Thälmann (von mir etwas modernisiert): "Sage mir, welche Fernsehsendungen du siehst und ich sage dir, wer du bist."


 
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Magdeburg56
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 17:40

... manche habe echt von nichts  eine Ahnung :mrgreen:


 
oTTo1965
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Re: Ein wenig Politik

31.01.2017, 17:54

Stefanie hat geschrieben:
Magdeburg56 hat geschrieben:
...ich weis gar nicht warum eine Stefanie hier Beifall klatscht. Der unterschied zwischen Braugold und mir ist, Braugold redet alles nur aus seiner Theorie Politiksicht, ich habe aber nach der Wende aktive Politik gemacht. Trotzdem lese ich hier lieber als mich zu einigen Sachen zu äußern  :wave:

Zitat von Ernst Thälmann (von mir etwas modernisiert): "Sage mir, welche Fernsehsendungen du siehst und ich sage dir, wer du bist."

Was genau möchtest du mit dieser Aussage zum Ausdruck bringen? Sind jene, die sich Privatfernsehen oder das Djungelcamp anschauen andere, schlechtere Menschen? Nein, ich gucke diese Sendung nicht, frage aber deshalb, weil es mich wirklich interessiert.


 
Stefanie
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 16:57

oTTo1965 hat geschrieben:
Was genau möchtest du mit dieser Aussage zum Ausdruck bringen? Sind jene, die sich Privatfernsehen oder das Djungelcamp anschauen andere, schlechtere Menschen? Nein, ich gucke diese Sendung nicht, frage aber deshalb, weil es mich wirklich interessiert.

Ich habe bewusst nicht vom Privatfernsehen, sondern explezit von Sendungen gesprochen. Fernsehsendungen, die von Magdeburg56 in verschiedenen Foren empfohlen werden. Ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, ob jemand, der sich diese Sendungen anschaut ein Gut-oder Schlechtmensch ist, man darf sich aber Gedanken über das Niveau der Zuschauer gewisser Sendungen machen. Ich vermute mal, dass der Grund deines Verzichts auf das Djungelcamp nicht am zu hohen Niveau dieser Sendung liegt.
Ps. Es gibt auch bei den sogenannten Öffentlich-rechtlichen Verblödungssendungen.


 
Stefanie
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 17:04

Magdeburg56 hat geschrieben:
... manche habe echt von nichts  eine Ahnung :mrgreen:

Das ist aber nicht so schlimm, wenn man zum Glück jemand zu seinen Forumskollegen zählen kann, der aktiv Politik gemacht hat.


 
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 17:50

Stefanie hat geschrieben:
Magdeburg56 hat geschrieben:
... manche habe echt von nichts  eine Ahnung :mrgreen:

Das ist aber nicht so schlimm, wenn man zum Glück jemand zu seinen Forumskollegen zählen kann, der aktiv Politik gemacht hat.

...was willst Du uns hier überhaupt mitteilen? Du kannst ja noch nicht mal erkennen was ich damit sagen wollte!


 
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 18:08

Magdeburg56 hat geschrieben:
Stefanie hat geschrieben:
Magdeburg56 hat geschrieben:
... manche habe echt von nichts  eine Ahnung :mrgreen:

Das ist aber nicht so schlimm, wenn man zum Glück jemand zu seinen Forumskollegen zählen kann, der aktiv Politik gemacht hat.

...was willst Du uns hier überhaupt mitteilen? Du kannst ja noch nicht mal erkennen was ich damit sagen wollte!

Ich habe eben "...von nichts eine Ahnung"


 
Jenau
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 21:55

Nach dem Fred #3845, könnte da ma eener durchwischen, ooch wenns lustig war.  :crazy:
Nich dass noch eener was von Zensur faselt.
Achso Dete, finde ick jut, dass de Politik jemacht hast aber, ob de die richtig jemacht hast, müssen Andere beurteilen. Und nu überleech ma wie du Andere beurteilst, die andere Politik als du machen, viel Spaß dabei.  :lol:

Zum Schluss noch´n Tipp, vielleicht sucht der eene oder andre in seim Stadtbezirk mal den Tach mit Bürjersprechstunde. Termin in Kalender machen und uffschlagen, zuhörn, Meinnung bilden und vllt ne Frare stellen. Iss wie beim Fußball:
Zuschauen und meckern = bequem
Mitmachen und Streiten = Spaß und ein bissl Selbstwertgefühl


'Ihr könnt uns alles verbieten, uns aussperren oder was auch immer – brechen werdet ihr uns nie!'
 
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Sioux
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 22:12

Jenau hat geschrieben:
...

Jeil!


Mein erstes Spiel? Unbekannt! Mein erstes Spiel ohne erwachsene Begleitung 4. Juni 1983 (4:0 im Stadion der Weltjugend). Ich war elf ...
 
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Sioux
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 23:03

Ob meine Gedanken Politik meinen/beinhalten, darf jeder Leser gerne selbst beurteilen.

Als ich 17 war, kam die Wende. Die ersten Anschaffungen für "West-Mark" waren Schallplatten, komisches Obst (Kiwi) und ein Aufkleber für meinen Aktenkoffer (Schultasche). Der war damals noch nicht cool - nein, der hat "gefetzt". Nunmehr zog ich also mit dem Spruch los, "ich denke, also bin ich dagegen". Heute (ich bin 45: aufgerundet 50 *brrrr) belächele ich mich selbst. Ich bin mir nicht selbst böse, aber ich habe erkannt, dass es Blödsinn war. Jugendlicher und damit verständlicher Blödsinn, ABER Blödsinn. Zu meinen, dass man die Welt überblickt und sie besser macht, in dem man sich gegen irgendetwas wendet, ist BLÖDSINN.
Ich bin gegen: Ha__e, Dünamo, Frau Merkel, Trump, Gott, Faschismus, Techno, Arroganz, Fake-News ... und, und, und. Damit ist niemandem geholfen. Wie wäre es mit einem "ich bin für"?
Im Kontrast: Ich bin für den 1. FC Magdeburg, ich bin immer noch für den 1. FC Magdeburg, ich bin für Frau Wagenknecht, für Bernie Sanders, für bewiesene Fakten, für Weltoffenheit, für Rockmusik, für Toleranz, für Ehrlichkeit.
Dabei habe ich nicht einfach nur Gegenteiliges aufgeführt, sondern meine eigenen Emotionen.
Ich kann es nicht verstehen, A) Scheiße zu finden, und deshalb B) hinterher zu laufen.
Konkret: Tagesschau sagt mit Sicherheit nicht immer die (volle) Wahrheit. Deshalb tut es RT aber noch lange nicht. Frau Merkel hat Fehler gemacht, Frau Petry hat deshalb noch lange kein Recht, und Höcke schon gar nicht. Jens Härtel macht nicht alles richtig, deshalb würe uns der Trainer von Offenbach und Ha__e noch lange nicht helfen.
...
Es geht mir nicht darum, alles in einen Topf zu werfen. Es geht mir lediglich darum, die Welt eben nicht als binär zu erkennen. Etwas nicht genauso falsch zu machen, bedeutet nicht, es richtig zu machen. Unsere Politik nicht zu mögen, heißt nicht, den Populisten zu folgen. Wer kein Magdeburg-Fan ist, ist noch lange kein Ha__e-Fan, oder?

Zurück zum Einstieg - seid nicht gegen etwas, sondern seid FÜR etwas. Und Ihr solltet mindestens ein Argument MEHR für dieses Etwas finden, als gegen das andere etwas.

G A N Z     B A N A L: Liebe ist stärker als Hass. "Für" schlägt "gegen", Wissen schlägt Vermuten, der FCM schlägt den HFC!

Editiert, um ein PS hinzuzufügen

PS: Ich liebe meine Sprache. Die Super-Deutschen, welche keinen Plan von Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ (1., 2., 3. & 4. Fall) haben, sollten erst lernen und dann Angst haben. Womöglich gibt es dann gar keinen Grund für Angst mehr. Womöglich sind es nämlich häufig nur Minderwertigkeitskomplexe. ;-)
Stellt man in diesem Forum eine Statistik auf, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, je schlechter das Wissen um die eigene Sprache, desto größer der Hass auf das Fremde. Oder umgekehrt.

Schlaft mal drüber.
Zuletzt geändert von Sioux am 01.02.2017, 23:22, insgesamt 1-mal geändert.


Mein erstes Spiel? Unbekannt! Mein erstes Spiel ohne erwachsene Begleitung 4. Juni 1983 (4:0 im Stadion der Weltjugend). Ich war elf ...
 
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Re: Ein wenig Politik

01.02.2017, 23:14

Sehr schöner Ansatz.  ;!


 
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joerk
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 01:55

Ick würde aber noch mal darauf hinweisen wollen, dass Detes damalige DSU der heutigen AFD entspricht.
Naziscum.


 
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Magdeburg56
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 05:28

joerk hat geschrieben:
Ick würde aber noch mal darauf hinweisen wollen, dass Detes damalige DSU der heutigen AFD entspricht.
Naziscum.

... :mrgreen: Nun sehe ich wessen Geistes Kind Du bist :==


 
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 06:10

interessante Spielerei (meine die Gegenüberstellung) - über Inhalt lässt sich natürlich streiten

https://www.youtube.com/watch?v=RNDIdm6_0Kg


"Ein Mensch, ein Problem..."
 
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cherubim
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 14:23

Das is jetzt nich dein Ernst?


 
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cherubim
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 15:19

Sioux hat geschrieben:
Ob meine Gedanken Politik meinen/beinhalten, darf jeder Leser gerne selbst beurteilen.

Als ich 17 war, kam die Wende. Die ersten Anschaffungen für "West-Mark" waren Schallplatten, komisches Obst (Kiwi) und ein Aufkleber für meinen Aktenkoffer (Schultasche). Der war damals noch nicht cool - nein, der hat "gefetzt". Nunmehr zog ich also mit dem Spruch los, "ich denke, also bin ich dagegen". Heute (ich bin 45: aufgerundet 50 *brrrr) belächele ich mich selbst. Ich bin mir nicht selbst böse, aber ich habe erkannt, dass es Blödsinn war. Jugendlicher und damit verständlicher Blödsinn, ABER Blödsinn. Zu meinen, dass man die Welt überblickt und sie besser macht, in dem man sich gegen irgendetwas wendet, ist BLÖDSINN.
Schlaft mal drüber.


Lol, ja da klingelts. Gehört zum Reifeprzess dacht ich mir dann auch.

Sioux hat geschrieben:
Ich bin gegen: Ha__e, Dünamo, Frau Merkel, Trump, Gott, Faschismus, Techno, Arroganz, Fake-News ... und, und, und. Damit ist niemandem geholfen. Wie wäre es mit einem "ich bin für"?


Enorm Wichtig. Sich vorkauen zu lassen, wen man so alles nicht mag, ändert genau Garnichts. Entscheidungen darauf basierend zu tätigen zeugt weder von Geschichtsverständnis, noch Kenntnisse über Wirkmechanismen. Die Peilung darauf zu setzen, wo man man hin will, was dazu gehört dorthin zu kommen, klärt ganz schnell den Nebel. Diesen Nebel zu durchdringen, bedarf Beschäftigung mit den Dingen die uns tatsächlich umgeben. Diese Tatsachen zeigen eigentlich schon auf, wofür man sich entscheiden sollte, um Besserung herbeizuführen. Dies wiederum führt zu einer entscheidenden Frage -> Warum? Warum sind die Dinge wie sie sind? Gibt es Antworten? Sind die zu finden? Was mache ich persönlich mit diesen Antworten? Welche Handlungen lassen sich dadurch für mich persönlich ableiten? Wofür sollte ich somit sein?

Sioux hat geschrieben:
Im Kontrast: Ich bin für den 1. FC Magdeburg, ich bin immer noch für den 1. FC Magdeburg, ich bin für Frau Wagenknecht, für Bernie Sanders, für bewiesene Fakten, für Weltoffenheit, für Rockmusik, für Toleranz, für Ehrlichkeit.


Bis auf Musik, die zweifelsfrei unstreitbar ist -> dacor. Kann mit Frau Wagenknecht viel anfangen, auch ihr Gatte sagt kluge Dinge. Was denkst du wohl, warum diese Stimmen nicht gehört werden? Warum muss Sie Interviews auf RT geben? Warum hat deiner Meinung nach die Linke, obwohl Sie, soweit ich das überblicken kann, sich dem Volk und dessen Interessen am Meisten zuwendet, so ein beschisssenes Standing?
Das Thema Sanders kann man so oder so betrachten. Der wurde ausgebootet, hat sich dann anschließend hinter die gestellt, die ihn ausgebootet hat...das muss ich persönlich nicht verstehen. Der Typ hätte es mit Trump aufnehmen können... egal ist Geschichte. Eine Jil Stein werden hier wohl die Wenigsten kennen, egal.

Sioux hat geschrieben:
Dabei habe ich nicht einfach nur Gegenteiliges aufgeführt, sondern meine eigenen Emotionen.
Ich kann es nicht verstehen, A) Scheiße zu finden, und deshalb B) hinterher zu laufen.
Konkret: Tagesschau sagt mit Sicherheit nicht immer die (volle) Wahrheit. Deshalb tut es RT aber noch lange nicht. Frau Merkel hat Fehler gemacht, Frau Petry hat deshalb noch lange kein Recht, und Höcke schon gar nicht. Jens Härtel macht nicht alles richtig, deshalb würe uns der Trainer von Offenbach und Ha__e noch lange nicht helfen.


Tja Emotionen, ja das ist so eine Sache. Wenn man in sich hineinhört und ergründet wo die herkommen und schaut, ob das wirklich aus einem kommt, oder vielleicht doch induziert wurde...das ist dann wirklich interessant :)
A) und B) find ich vollkommen richtig, wo ist C)? Du kennst die Antwort. Der Schritt ist genau der Richtige, weil es deiner ist.
"Konkret" versteh ich persönlich wieder nicht. Tagesschau liegt nicht immer richtig, deshalb liegt RT unrichtiger? Wer setzt solche Filter? Keine Zensur ist besser, als die die sich bereits unwiedersprochen und automatisiert im Kopf verankert hat. Man gleicht doch ab bei der Entscheidungsfindung über Sachverhalte, warum sollte es per se Präferenzen geben? Mir wäre es egal wer Logisches von sich gibt, oder Scheisse erzählt. Das Label sagt an dieser Stelle mMn überhaupt nichts über den Inhalt aus. Damit eins klar ist: es ist keinesfalls ein Plädoyer für oder gegen etwas, sondern grundsätzlich gemeint. Warum sollte ich mir Filter verpassen lassen, um meine Auswahl schon vorher einzuschränken... Aufwand verringern? Weil Andere mir sagten Die oder Die sind Das und Das? Ich würde mir eher ein noch breiteres Spektrum wünschen als das derzeit gebotene. Das hilft ungemein, Alternativlosgebrabbel durch Alternativen aufzudecken.

Das Menschen Fehler begehen ist nun mal so, kein Thema. Das unter Fehlern Menschen zu Schaden kommen, ist dann aber nicht gegessen mit "Da hab ich wohl einen Fehler gemacht."
"Du sollst nicht töten!" ist universell einsetzbar, übertragbar und ganz einfach zu verstehen und eigentlich peinlich, das im 21. Jahrhundert immernoch hervorheben zu müssen. Trainer und "Fehler", naja...Kaiser, Bartsch und wie sie alle hießen werden bis heute denken "Hätte ich die Zeit bekommen, dann wäre das hier durch die Decke gegangen." Die Leute mit Ihren vermeintlichen Fehlern haben jedoch nicht die Auswirkungen politischer Entscheidungen.

Sioux hat geschrieben:
...
Es geht mir nicht darum, alles in einen Topf zu werfen. Es geht mir lediglich darum, die Welt eben nicht als binär zu erkennen. Etwas nicht genauso falsch zu machen, bedeutet nicht, es richtig zu machen. Unsere Politik nicht zu mögen, heißt nicht, den Populisten zu folgen. Wer kein Magdeburg-Fan ist, ist noch lange kein Ha__e-Fan, oder?


Uneingeschränkt: JA!

Sioux hat geschrieben:
Zurück zum Einstieg - seid nicht gegen etwas, sondern seid FÜR etwas. Und Ihr solltet mindestens ein Argument MEHR für dieses Etwas finden, als gegen das andere etwas.

G A N Z     B A N A L: Liebe ist stärker als Hass. "Für" schlägt "gegen", Wissen schlägt Vermuten, der FCM schlägt den HFC!


Uneingeschränkt: JA!

Kleiner Zusatz, weil er dazu passt:
Wir hatten hier schon oft den vielzitierten Rahmen, indem sich Themen bewegten und das man sich gedanklich innerhalb diesem bewegt, vielleicht ergänzt dieser Vortrag und trägt ein wenig dazu bei, welche Muster verfolgt und angesprochen werden sollen, auch mit Hinblick auf neue Wrtschöpfungen, die bereits bestehende Begrifflichkeiten ersetzen sollen, nur um einen bestehenden Rahmen neu zu bespannen und zu besetzten, Stichwort: Fake News

https://www.youtube.com/watch?v=j98QBCuvOVg
Zuletzt geändert von cherubim am 02.02.2017, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.


 
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 16:09

Wie bitte ? Die Linken wenden sich den Interessen des Volkes  zu ? Na dann fragt mal in Mäck-Pom, Berlin oder Thüringen das Volk. Da haben die Linken schon mal mitregiert.
Ganze Bildungsstrukturen wurden linken Götzen geopfert, auf Kosten und zu Lasten der Kinder. Die von Linken zusammen mit der SPD initierten Kreisgebietsreformen haben ( oder werden ) sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Thüringen wichtige bürgernahe Verwaltungsstrukturen zerstört. Und dabei sind in den Haushalten die Verwaltungskosten sogar noch angestiegen.
Mag sein, dass linke Politiker wie Wagenknecht und co in Talk-Shows Farbe bringen: praktische Politik können die nicht! Und erst recht nicht fürs Volk.


 
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meteora
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 17:18

Manche Leute haben aus den DDR Zeiten eben nicht gelernt. Damals waren wir froh über die Einheit, und das die Linken endlich der Vergangenheit angehören.
Aber, jeder soll seine Meinung haben.

EINMAL IMMER


 
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Mick Jagger
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 17:37

Es gab auch damals schon genügend Leute die vor einer zu schnellen Vereinigung gewarnt haben, da die Menschen im Ostteil Deutschlands dabei über den Tisch gezogen werden. Und so ist es ja auch zum großen Teil gekommen. Man Denke nur an das Verscherbeln des Volkseigentums durch die Treuhand, das Versprechen all der Politiker aus dem Westen im Wahlkampf zur Volkskammerwahl 1990 und was davon geblieben ist, die Einführung des Solidarzuschlages und die Lügen rund um denselben  usw. usf. Das war im Grunde genommen keine Vereinigung sondern eine feindliche Übernahme um ein Billiglohnland innerhalb der deutschen Grenzen zu schaffen.




Ich danke allen Beteiligten das ich nicht in Halle geboren wurde!
 
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cherubim
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 18:00

Mick Jagger hat geschrieben:
Es gab auch damals schon genügend Leute die vor einer zu schnellen Vereinigung gewarnt haben, da die Menschen im Ostteil Deutschlands dabei über den Tisch gezogen werden. Und so ist es ja auch zum großen Teil gekommen. Man Denke nur an das Verscherbeln des Volkseigentums durch die Treuhand, das Versprechen all der Politiker aus dem Westen im Wahlkampf zur Volkskammerwahl 1990 und was davon geblieben ist, die Einführung des Solidarzuschlages und die Lügen rund um denselben  usw. usf. Das war im Grunde genommen keine Vereinigung sondern eine feindliche Übernahme um ein Billiglohnland innerhalb der deutschen Grenzen zu schaffen.

So kann man es beschreiben. Fakten darüber sind genug zu finden. Abgewürgt durch "Meckerossi" und schon war der Fall erledigt.

fischer hat geschrieben:
Wie bitte ? Die Linken wenden sich den Interessen des Volkes  zu ? Na dann fragt mal in Mäck-Pom, Berlin oder Thüringen das Volk. Da haben die Linken schon mal mitregiert.
Ganze Bildungsstrukturen wurden linken Götzen geopfert, auf Kosten und zu Lasten der Kinder. Die von Linken zusammen mit der SPD initierten Kreisgebietsreformen haben ( oder werden ) sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Thüringen wichtige bürgernahe Verwaltungsstrukturen zerstört. Und dabei sind in den Haushalten die Verwaltungskosten sogar noch angestiegen.
Mag sein, dass linke Politiker wie Wagenknecht und co in Talk-Shows Farbe bringen: praktische Politik können die nicht! Und erst recht nicht fürs Volk.

Schon richtig verstanden. Kann es sein, das hier Bundes-und Landesebene durcheinander geraten sind? Auf Grundlage der Programme einzelner Parteien, findet sich keines, das das Volk derart einbezieht, bring deine Meinung wo dies deiner Meinung nach mehr beherzigt wird, bin ganz Ohr.
Das nach der Wahl letzten Endes passiert was passiert, darin gebe ich dir Recht und dies hat nicht zuletzt auch dazu geführt, weshalb ich den Kram einfach nicht mehr mit verantworten kann und will. Wie jedoch schon von Sioux beschrieben, wäre es so langsam auch mal an der Zeit, nach Lösungen, bzw. Lösungsansätzen zu suchen. Es soll noch Leute geben, die meinen über eine Wahl Mitbestimmung erzielen zu können, unter dem Gesichspunkt sehe ich es so wie beschrieben. Wie erwähnt, bin gespannt was du denkst.
meteora hat geschrieben:
Manche Leute haben aus den DDR Zeiten eben nicht gelernt. Damals waren wir froh über die Einheit, und das die Linken endlich der Vergangenheit angehören.
Aber, jeder soll seine Meinung haben.

EINMAL IMMER

Mh, was genau soll man nochmal gelernt haben? Das Macht in Händen einiger zu Unrecht führt? War das neu? Wird's auf keinen Fall nochmal so kommen, weil das Grundübel soziale Ansätze sind? Versteh den Quervergleich nicht, bring mal Licht ins Dunkel. Ansonsten würde mich interessieren, was du denkst, wofür die Leute auf der Straße gewesen sind.


 
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 18:26

cherubim hat geschrieben:
"Konkret" versteh ich persönlich wieder nicht. Tagesschau liegt nicht immer richtig, deshalb liegt RT unrichtiger?

Huih, habe meinen Post sicherheitshalber nochmal durchgelesen, aber nicht gefunden, dass ich das behauptet habe. Ich habe geschrieben/gemeint, dass RT nicht automatisch Recht hat, nur weil die Tageschau es eben nicht hat.


Mein erstes Spiel? Unbekannt! Mein erstes Spiel ohne erwachsene Begleitung 4. Juni 1983 (4:0 im Stadion der Weltjugend). Ich war elf ...
 
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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 19:19

cherubim hat geschrieben:
Das is jetzt nich dein Ernst?

Wieso nicht? Das Lied ist immer aktuell. Natürlich ist der Vergleich im Video völlig überzogen.


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Re: Ein wenig Politik

02.02.2017, 22:43

meteora hat geschrieben:
Manche Leute haben aus den DDR Zeiten eben nicht gelernt. Damals waren wir froh über die Einheit, und das die Linken endlich der Vergangenheit angehören.
Aber, jeder soll seine Meinung haben.

EINMAL IMMER

Ich kann diesen ersten Satz einfach nicht mehr ertragen. Ich z.B. war heil froh, die Verbrecher der DDR los zu sein. Aber ich wollte doch nicht vom Regen in die Traufe. Und warum wird suggeriert, man hätte nichts gelernt, weil man gegen die heutigen Ungerechtigkeiten ist?
Eine bessere politische Ausbildung hätte ich gar nicht bekommen können, danke DDR und BRD. Nun weiß ich schon zwei mal wie es nicht geht.


"Wir Sachsen sind vielleicht die letzten Deutschen überhaupt, denn wir haben uns nie vorschreiben lassen, wie wir zu denken haben. Wir waren schon immer freie Geister."
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