von fans für fansvon Fans für Fans des 1.FC Magdeburg

 
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Lünebomber
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Unsere vier Aufstiege seit der Wende

14.07.2017, 09:17

Vier mal sind wir in den letzten 20 jahren von Liga 4 in Liga 3 aufgestiegen, was schon bemerkenswert ist wenn man bedenkt dass wir nie abgestiegen sind, Relegationssaisons verkackt der FCM halt immer, nur gut dass man eine eingleisige Dritte Liga und eine eingleisige Zweite Liga mit nix mehr zusammenlegen kann. :)
ich habe die Saisons mal nach Wertigkeit für mich sortiert

1. Drittligaaufstieg 2015
Sicher die frischeste Erinnerung, aber nicht nur aus diesem grund auf Platz 1. Die Saison hatte was von einem klassischen Theaterstück. Ein furchtbarer Start, dann die tolle Serie, in dem Moment wo man denkt sie sind jetzt oben der Rückschlag (0:0 gegen Zwickau, das retardierende Moment sozusagen, schön dass ich das aus dem Deutsch Unterricht noch behalten hab) und das ganze findet seinen Höhepunkt in den Spielen gegen Offenbach, Für mich der Höhepunkt in auch schon über 20 Jahren Fandasein.

2. Regionalligaaufstieg 2001
Die 120 Tore Saison, was war das für ein jahr? Mit einer zweitligareifen Truppe walzen wir durch die Oberliga. So viele Highlights, schwer sie alle aufzuzählen: 7:0 gegen den HFC, 5:1 dann im Rückspiel in Halle, 3:0 bei Dynamo (unser einziger Sieg da im vereinten deutschland), 5:2 im Plache-Stadion gegen den VfB Leipzig, die uns lange mit ihren blöden 1:0 Siegen am Arsch klebten. Oder auch ein 9:1 gegen Anhalt Dessau (nachdem man das Hinspiel da verloren hatte). dazu der Pokallauf mit Siegen über Köln, Bayern und Karlsruhe. Ich war das Jahr beim Bund, war jung, hatte zum ersten mal in meinem Leben (für mich damals) Geld in der Tasche und hab etliche Auswärtsspiele mitgenommen, das mache ich jetzt nur noch sehr selten. Auch diese Saison gipfelte in einem Showdown in der Relegation gegen den BFC die auch spektakulär aber nicht ohne Dramatik 5:2 gewonnen wurde, mit einem gewissen Mario Kallnik auf der Gegnerseite, der kurz darauf die Seiten wechselte. Insgesamt eine Saison wie im Rausch, einfach Hammer. der einzige Grund warum ich es hinter der 2015er saison sehe ist die gesamthistorische Einordnung. Der Rausch damals war mit Mitteln erkauft die nicht da waren und ein Jahr später kam die Rechnung, Es war also im Rückblick leider nur ein Strohfeuer. Seit dem 2015er Aufstieg haben wir ja 2 Jahre Dauerparty und zumindest hat es nicht den Anschein dass diese Party so schnell enden wird.

3. Regionalligaaufstieg 1997
Ich war ein jahr vorher FCM-Fan geworden, also noch zu richtig finsteren zeiten, insofern war der Kontrast zum neuen jahr schon bemerkenswert. Frank Lieberam als erfahrener Haudegen und Rückkehrer, Arek Zarczynski als polnischer Torjäger und auf einmal wieder Talente en Masse, die 18-19 jährigen Maltritz, Sandmann, Hähnge und Lenze bestimmten das Niveau sofort mit. Ein langer Dreikampf mit dem Dresdner SC und Fortuna Magdeburg, wo jede Menge Alt-FCMer spielten. Im Kopf bleiben der 2:1 Last-Minute Sieg im Derby unter Flutlicht vor 8000 leuten, einer nicht für möglich gehaltenen Kulisse. das war insofern eine wahnsinnig wichtige Saison weil sie den FCM aus dem dunklen Zeitalter geholt hat, als man vor 200-300 Leuten im Grubestadion gegen Parchim oder eine der 100 Berliner Mannschaften spielte und oft genug verlor. Eine Zeit als man als FCM-Fan in der Klasse auch unter den Fussballinteressierten ein echter Exot war. ("Von wem bist du Fan?. Vom FCM.. Ja, ich meine von welcher richtigen Mannschaft, in der Bundesliga?"). Selbst die Tiefen die danach noch folgten (Insolvenz und die Zeit danach, Cottbus III mit Gurken-Ullrich um 2012 rum) waren nie so dunkel wie es die 90er Jahre bis zu dieser Saison waren. Platz 3 trotzdem nur weil es sportlich natürlich auf einem anderen Niveau war, wir spielten da schließlich um den Aufstieg in die viergleisige dritte Liga und unsere Gegner hießen Zeulenroda, Kahla, Meißen, Chemnitz II und Fortuna Magdeburg, fast ein wenig surreal aus heutiger Sicht.

4. Regionalliga Aufstieg 2006
Die Saison verbinde ich mit dem germerstadion, schön nah dran und sportlich erfolgreich. Zu den anderen fällt sie aber schon ab, allein schon durch das fehlende dramatische Finale. Wir hatten die ersten sieben Spiele gewonnen und feierten quasi einen Start-Ziel sieg, den wir in der Rückrunde unspektakulär mit vielen so lala ergebnissen isn Ziel brachten weil die Gegnerschaft (Plauen) auch nicht besser war. Außerdem hatten wir einen ewiglangen Winter und starteten die Rückrunde erst im März, so dass wir 6 oder 7 Nachholspiele hatten, im April also alle drei Tage spielten. Hängengeblieben sicherlich der tolle 5:0 Heimsieg gegen Plauen mit einem tollen Kotuljac. Erinnern kann ich mich noch an die Schlagzeile beim MDR nach einem peinlichen 1:1 in Völpke "Der FCM kann den Aufstieg wohl nicht verhindern." So kam es dann am ende auch, aufgestiegen mit einem 0:0 gegen Grimma im nicht einmal ausverkauften Germer, es war natürlich schön, aber fällt gegenüber den anderen Aufstiegen doch deutlich ab.


 
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ForzaFCM
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

14.07.2017, 14:23

Interessanter Rückblick  ;!


 
stanie
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

14.07.2017, 17:30

;!


Einmal - immer!

Dieser Fußball, den wir spielen, der passt in diese Stadt, der passt in dieses Stadion, zu diesen Leuten! Jens Härtel
 
N.Feldler
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

12.09.2017, 17:29

Ich bewerte jeden Aufstieg anders.Der 1997 war vielleicht der wichtigste,schließlich hatten wir die Vormacht in Sachsen Anhalt über Jahre an Lok Stendal abgegeben,verloren diese in der Stadt fast an Fortuna und spielten wie schon angesprochen zwischen 1991 und 1996 zuhause (meistens)vor dreistelligen Zuschauerzahlen.Highlights die Fortuna Derbys,das DSC Heimspiel,auswärts Bischofswerda (weniger das Spiel ;-) ) und das Finale gegen Hoywoy mit Maltes erlösenden Siegtor.

2000/2001 war er iwie selbstverständlich wenn man überlegt was für Spieler wir im Kader hatten.Trotzdem wurde es der dramatischste.Die Meisterschaft war dank Scheisshausfliege Lok lange offen,die Relegation gegen den BFC erst im Rückspiel eine viertel Stunde vor Schluss entschieden und dann der Staatsakt Lizenz.Zu den bereits genannten Spielen möchte ich gerne nochmal auf den Saisonstart eingehen.1-2 Niederlage in Bischofswerda (mit Apfelbaum im Gästeblock und Apfelmus auf Bullenhelmen)  und im ersten Heimspiel nach wenigen Minuten der 0-1 Rückstand gegen Hoyerswerda.Man dachte es ging genaus weiter wie in der Horrorsaison zuvor.Dann kam die Wende mit einigen kleinen Ausrutschern (Grimma,Dessau oder Lok zuhause)

2005/2006 im guten alten Germer, wo ich anders als bei den anderen beiden Aufstiegen aus familiären Gründen nur noch (mit Ausnahmen) bei Heimspielen zugegen war.Higlights gab es wenige,dies war aus dem Bauch raus (ohne nachzuschauen) gesagt die einzige Saison nach der Wende ohne Heimniederlage.Der 1-0 Sieg bei Chemie Leipzig die als größter Konkurent galten  mit über 3000 FCM Fans wäre noch erwähnenswert.

zu 2015 ist alles gesagt,liegt ja auch noch nicht lange zurück


 
Arpi
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

14.09.2017, 13:31

N.Feldler hat geschrieben:
Ich bewerte jeden Aufstieg anders.Der 1997 war vielleicht der wichtigste,schließlich hatten wir die Vormacht in Sachsen Anhalt über Jahre an Lok Stendal abgegeben,verloren diese in der Stadt fast an Fortuna und spielten wie schon angesprochen zwischen 1991 und 1996 zuhause (meistens)vor dreistelligen Zuschauerzahlen.Highlights die Fortuna Derbys,das DSC Heimspiel,auswärts Bischofswerda (weniger das Spiel ;-) ) und das Finale gegen Hoywoy mit Maltes erlösenden Siegtor.

2000/2001 war er iwie selbstverständlich wenn man überlegt was für Spieler wir im Kader hatten.Trotzdem wurde es der dramatischste.Die Meisterschaft war dank Scheisshausfliege Lok lange offen,die Relegation gegen den BFC erst im Rückspiel eine viertel Stunde vor Schluss entschieden und dann der Staatsakt Lizenz.Zu den bereits genannten Spielen möchte ich gerne nochmal auf den Saisonstart eingehen.1-2 Niederlage in Bischofswerda (mit Apfelbaum im Gästeblock und Apfelmus auf Bullenhelmen)  und im ersten Heimspiel nach wenigen Minuten der 0-1 Rückstand gegen Hoyerswerda.Man dachte es ging genaus weiter wie in der Horrorsaison zuvor.Dann kam die Wende mit einigen kleinen Ausrutschern (Grimma,Dessau oder Lok zuhause)

2005/2006 im guten alten Germer, wo ich anders als bei den anderen beiden Aufstiegen aus familiären Gründen nur noch (mit Ausnahmen) bei Heimspielen zugegen war.Higlights gab es wenige,dies war aus dem Bauch raus (ohne nachzuschauen) gesagt die einzige Saison nach der Wende ohne Heimniederlage.Der 1-0 Sieg bei Chemie Leipzig die als größter Konkurent galten  mit über 3000 FCM Fans wäre noch erwähnenswert.

zu 2015 ist alles gesagt,liegt ja auch noch nicht lange zurück

Gut geschrieben. Kleine Korrektur: In der Saison 2003/04 kassierte der Club ebenfalls keine Heimniederlage. Bis auf das 1:1 Remis gegen den Staffelsieger VFC Plauen wurde sogar jedes Heimspiel gewonnen


Man wächst nicht an Niederlagen. Man geht an Niederlagen zugrunde, und wo man nicht zugrunde geht, wird man deformiert

(Jan Philipp Reemtsma)
 
Stadtfelder
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

14.09.2017, 14:46

Zur Aufstiegssaison 1997 kann ich nichts schreiben, zu den anderen drei Spielzeiten schon.
Obwohl wir 2000/2001 sportlich dominierten und im DFB Pokal erst im Viertelfinale mit 0:1 scheiterten, war das Zuschauerinteresse erschreckend schwach. Ein Beispiel:
Eine Eintrittskarte beim Heimspiel gegen den SV Grimma (ca. November 2000) gab ein Vorkaufsrecht für eine Eintrittskarte für das DFB Pokal Viertelfinale im Dezember 2000. Aus meiner Erinnerung kamen trotzdem nur rund 2.100 Zuschauer (keine Einundzwanzigtausend, sondern Zweitausendeinhundert). Davon gingen zur Halbzeit bei einer 1:0 Führung bereits gefühlt die Hälfte. Auch die Spitzenspiele gegen VFB Leipzig (rund 5.000 Besucher) und Dynamo Dresden (rund 5.500 Zuschauer) waren für heutige Verhältnisse schwach besucht.  
Obwohl die Mannschaft stark war, gab es kaum Identifikationsfiguren, obwohl Maik Franz, Christian Prest und Stefan Neumann schon damals im Kader waren (zumindest aus meiner Erinnerung). Das Gehaltsgefüge war auch innerhalb der Mannschaft zu groß (die Monatsverdienste schwankten wohl zwischen 1.500 DM und 15.000 DM), so dass es mehr eine Zweckgemeinschaft war.
Die Mannschaft, die nach der Insolvenz 2002/2003 auflief, war dagegen ein Team, welches zusammenhielt, auch wenn im April 2003 Martin Hoffmann als Trainer beurlaubt wurde. Es machte in dieser Saison trotzdem Spaß hinzugehen, auch wenn zwischenzeitlich zehn Spiele am Stück nicht gewonnen wurden (das Ergebnis war die Beurlaubung des Trainers nach einer 0:1 Niederlage gegen Wacker Gotha). Die Dauerkarte (eine von 800) aus dieser Zeit habe ich immer noch aufgehoben.
Die Zeit im Germerstadion machte zwar Spaß, aber nur weil man wusste, dass es nur vorübergehend war. Auf Dauer waren die Sichtverhältnisse doch nicht gut genug. Ich hatte eine Tribünendauerkarte, jedoch mich nie um einen der 100 Sitzplätze bemüht, weil dort fast nichts zu sehen war. Wenn es regnete, konnte man sich unter dem Dach der Sitzplätze zumindest unterstellen.
Zu den weiteren Aufstiegen ist schon fast alles gesagt. Ich erinnere mich allerdings auch noch mit Erschrecken an die verpassten Saisons (Aufstieg nach Spielen gegen Leverkursen, in Emden und gegen St. Pauli vergeben sowie die Qualifikation für die dritte Liga aufgrund des schlechteren Torverhältnisses verpasst). Auch gab es indiskutable Saisons bevor 2012 Andreas Petersen Trainer wurde. Dessen Rolle sollte nicht unterschätzt werden, denn ohne Andreas Petersen gäbe es keinen Jens Härtel und Christian Beck in Magdeburg.


 
N.Feldler
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

14.09.2017, 21:33

Da muß ich jetzt korrigieren-Grimma hatten wir im Herbst 2000 auswärts,da holte ich mir einen 1200 DM Strafbehl wegen Beleidigung ;-)
Könnte es sein das du Riesa meinst oder Halle 96 ?

Abgesehen davon waren unsere Zuschauerzahlen Ende der 90er und Anfang der 2000er generell unterirdisch.War doch die ganz dunkle Zeit in Berliner Gartenvereinen und die Wende längst überwunden.Trotzdem kann mich an ein Heim und Auswärtspiel gegen Dynamo Dresden vor 3500 Zuschauer erinnern.Oder vor unter 2000 Zuschauer im Grube gegen Rot Weiss Erfurt,Chemie Leipzig,BFC oder Jena.

In der Saison 2001/2002 als wir zum ersten mal attraktive Westmannschaften wie Braunschweig,Osnabrück oder Münster zu Gast hatten ging der Schnitt etwas nach oben.Erst das neue Stadion brachte einen Hype,der mit dem Aufstieg die Zuschauerzahlen nochmal verbessert hat.Diese in der Höhe wie jetzt,hatten wir zuletzt in den goldenen 70ern als wir Europas Spitze waren und fast 100000 Einwohner mehr hatten.Hoffentlich beibt es so.


Zu der Verbesserung an meinem Rückblick,stimmt natürlich die (gute) Saison 2003/2004 hat man kaum noch auf dem Schirm gehabt da wir keine Lizenz für die Regio beantragt hatten.

Zum Gehalt 2001 Golombeck,Richter,Winkler,Papic und Ivanovic hatten 18000 DM plus Auflauf Punkt und Torprämien ;-)


 
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

15.09.2017, 10:38

Ich meine mich zu erinnern, dass das Kombiticket für das Spiel gegen Zittau galt.  :?


 
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

15.09.2017, 15:53

FCMcrewBS hat geschrieben:
Ich meine mich zu erinnern, dass das Kombiticket für das Spiel gegen Zittau galt.  :?

Mir is och so.


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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

18.09.2017, 11:03

ging ja nicht viel anders. weil man ja vor dem Achtelfinale gegen Karslruhe, was im späten November stattfand nicht wusste dass man viertelfinaltickets abzugeben hat.

an niedrige Zuschauerzahlen fällt mir immer wieder die Saison 1998/1999 ein. Da spielten wir bis April um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit und unsere Gegner hießen, Erfurt, Jena, Zwickau, Chemnitz, Aue, Lok Leipzig, Chemie Leipzig, Dynamo Dresen, Union und BFC. und wir erreichten einen Schnitt von 2.200. Highlight war keines dieser Spiele sondern die beiden Spiele gegen Stendal. Die stellten alle anderen Duelle klar in den Schatten. witzige Zeit, aber irgendwie immer noch unklar, dass wir in der Saison danach und davor einen etwas höheren Zuschauerschnitt hatten.

p.s. Richter und Winkler waren 2001 nicht mehr da, sondern nur ein halbes Jahr anfang 2000, aber halt nicht mehr in der aufstiegssaison.


 
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

18.09.2017, 13:00

Mann, der Richter. Das waren noch Zeiten. Bei dem hatte ich wirklich das Gefühl, dass er zu gut für den Rest der Mannschaft war. Der hat Pässe geschlagen, die klasse waren, hatte aber keinen, der die verarbeiten konnte. Winkler hatte ich eigentlich als verletzt in Erinnerung. Aber in dem halben Jahr hat er ja doch 19 Spiele (3 Tore) für uns gemacht. Da trügt mich mein Gedächtnis also. 


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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

19.09.2017, 11:53

madcynic hat geschrieben:
Mann, der Richter. Das waren noch Zeiten. Bei dem hatte ich wirklich das Gefühl, dass er zu gut für den Rest der Mannschaft war. Der hat Pässe geschlagen, die klasse waren, hatte aber keinen, der die verarbeiten konnte. Winkler hatte ich eigentlich als verletzt in Erinnerung. Aber in dem halben Jahr hat er ja doch 19 Spiele (3 Tore) für uns gemacht. Da trügt mich mein Gedächtnis also. 

Wenn ich mich recht erinnere, waren die Helden der folgenden Saison eigentlich größten Teils schon dabei. Trotzdem war die Stimmung im Eimer und es lief nichts zusammen. Winkler und Richter sind hier nicht richtig warm geworden. Eventuell auch wegen der schwereren Verletzung vom Winkler. Manchmal ist es eben nur eine kleine Stellschraube. 


"Einmal - Immer" im Stadion seit 12.03.1988 15:00 - 16. Spieltag-1. FC Magdeburg - Hansa Rostock 2:1 (1:0)
 
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Re: Unsere vier Aufstiege seit der Wende

22.09.2017, 21:37

Damals waren die Zuschauerzahlen aber generell bei allen Vereinen aus heutiger Sicht erstaunlich niedrig.

Erfurt, Jena, Aue, Union, die beiden Leipziger, Zwickau, Chemnitz spielten auch immer nur vor 2000 Leuten plusminus ein paar Hundert.
Dynamo etwas mehr, aber bei allen gingen die zuschauerzahlen seitdem durch die Decke, bei uns und Union am meisten.


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